Blog


Der KMUdigital-Blog informiert Sie über aktuelle Ergebnisse aus den sechs Einzelprojekten, aber auch über Veranstaltungen und andere Aktivitäten an denen das IBH-Lab KMUdigital beteiligt ist. Darüber hinaus informieren wir Sie hier über spezifischen Neuigkeiten aus den Bereichen Industrie 4.0 und digitale Transformation.

Drei Hochschulen arbeiten am Beispiel eines Rallyeautos an der lückenlosen Vernetzung industrieller Fertigungsschritte. Sie lassen dafür im großen Stil Daten zirkulieren.

Nein, Digitalisierung sei kein Privileg der Großen. Das will Jens Schumacher klargestellt haben. Er kennt zahlreiche klein- und mittelständische Unternehmen in der Bodenseeregion, die ihre Fertigungen zur Stunde digitalisieren. Viel Detailarbeit im Kleinen hieße das für die Betriebe. Der Einsatz von Tablets zur Optimierung von Arbeitsplätzen sei so ein Beispiel. „Aus Prozessperspektive ist das sinnvoll“, sagt der Professor der FH Vorarlberg. Aber ist damit schon die Vision der Industrie 4.0, einer vollständig vernetzten Prozesswelt, eingelöst?

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig: Die Konzerne im Silicon Valley schreiben ein neues Kapitel der globalen Wirtschaftsordnung und digitale Fertigungstechniken stellen traditionelle Geschäftsmodelle in Frage. Während die Auswirkungen der Digitalisierung auf Großunternehmen – etwa das autonome Fahren – breit diskutiert werden, stehen die Folgen der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen deutlich seltener im Mittelpunkt.

Am Montag, 29. Januar 2018, reiste eine Delegation der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) nach Brüssel, um sich mit EU-Kommissar Günther Oettinger, Vertretern der Mission der Schweiz bei der EU, dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen sowie Vertretern des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission auszutauschen.

Gegenstand der Gespräche war die strategische Weiterentwicklung der Bodenseeregion im Lichte der aktuellen Debatte zur Zukunft der Europäischen Union und zu den Beziehungen der Schweiz zur EU. Die Delegation, bestehend aus Regierungsmitgliedern des Landes Baden-Württemberg, der Kantone Schaffhausen, St. Gallen und Zürich sowie Vorarlberg, präsentierte in Brüssel das im Dezember 2017 verabschiedete neue Leitbild der IBK für die Bodenseeregion.

Das IBH-Lab KMUdigital erweitert erneut seine Expertise und vergrößert ebenfalls seine Zusammenarbeit um zwei neue Projektpartner, die Universität St.Gallen und die DHBW Ravensburg.
Denn das Jahr 2018 startet bei KMUdigital mit dem Beginn drei neuer spannender Einzelprojekte!

Das HR-Panel New Work, organisiert am 10. Januar 2018 das 1. St.Galler New-Work-Forum zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft – Perspektive Mensch“

Das Thema ist aktuell und relevant. Phänomene wie Digitalisierung, Flexibilisierung, multilokale Netzwerke, Agilität, GenY und GenZ erhöhen die Anforderungen an die Transformationsfähigkeit von Organisationen und erfordern neue Ansätze der Führungsformen, Bürokonzepte und Arbeitsmodelle.

Für viele KMU ist die digitale Transformation Fluch und Segen zugleich. Vieles wird sich grundlegend verändern. Daraus entstehen ebenso Chancen wie Herausforderungen, mit denen sich KMU schon heute auseinandersetzen sollten. Wie diese erkannt und genutzt werden können, steht im Mittelpunkt des Angewandten Forschungsprojektes «Nutzenbasierter Digitalisierungs-Navigator» oder kurz DigiNav.

Zehn der zwanzig erfolgreichsten Unternehmen sind heute Internetbetriebe, welche digitale Technologien auf eine neue Weise nutzen. Noch vor zehn Jahren dominierten große Industrieunternehmen die ersten Plätze auf der Erfolgsskala. Vieles ist im Umbruch und wir stehen heute vermutlich vor einem völlig neuen Paradigma der Wertschöpfung, vergleichbar mit der Veränderung durch die Industrialisierung. Wir reden in diesem Zusammenhang von «Disruption». Das Zeitalter der Digitalisierung hat also bereits begonnen. Was heißt das?